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INTERVISIONSGRUPPE - Kochen und delegieren
ein Rückblick von Ursula


Ein experimenteller Abend einer Intervisionsgruppe in der CUSINA zum Thema Kochen und delegieren.


Die Ausgangssituation

  1. Die Gruppe: Sie entstand aus einem Coaching-Lehrgang. Ein Teil der TeilnehmerInnen – 8 Personen – trifft sich regelmäßig, um Erfahrungen auszutauschen und den Kontakt zu vertiefen. Das Treffen im September fand bei „Cusina“ statt.

  2. Das Thema: „Wie delegiere ich richtig?“ Da das Kochen des „Roten Currys“ ein bis zwei Stunden in Anspruch nimmt, bot es sich an, das Thema während des gemeinsamen Kochens zu erörtern.

  3. Der Ablauf: Am Ende der Kochinsel wurde ein Flip-Chart aufgestellt. Wer während des Kochens eine Erkenntnis zum Thema „delegieren“ hatte, ging zum Flip-Chart und schrieb sie auf.

  4. Die dokumentierten Erkenntnisse:

RICHTIG DELEGIEREN!

  • Erklären, was das Ziel/Ergebnis sein soll

  • Sicherstellen, dass man die Kompetenz (=Erlaubnis) hat zu delegieren

  • Erkläre die Werkzeuge und Instrumente

  • Check ob Aufgaben gerecht verteilt – keiner steht planlos rum

  • Heulsusen, die Rettich raspeln sollen, sollen ignoriert werden

  • Rahmenbedingungen (Platz,…)

  • Zwischenziele definieren

  • Feedback geben

  • Erfreue dein Team mit kleinen Überraschungen

  • Störe deine Mitarbeiter nicht im Flow

  • Schau darauf, dass auch die Männer arbeiten!

  • Pause machen, bevor’s zuviel wird

  • Die Nachspeise wurde an mich delegiert, ich weiß nur nicht von wem

  • Gut könnte sein, wenn delegiert bekommen sich wie eigene Entscheidungen anfühlt

  • Und dann loslassen…

  • Wenn ich nicht ins Gesamtkonzept eingeweiht werde, bin ich auch nicht bereit, mir etwas raufdelegieren zu lassen.

  • Lass den anderen die Chance, Fehler und Missstände zu erkennen…

  • …und behalte die Nerven dabei

  • Leute ihre Anteile abarbeiten lassen?

  • Optimismus ist immer gut!

 

5. Das mögliche Ende

Variante 1: Zuerst essen, dann die Reflexion durchführen.  
Variante 2:
Essen, trinken, und das nächste Mal reflektieren.

Alles in allem, war es ein lustiger und spannender Abend mit vielen interessanten Eindrücken, der von allen in der Gruppe sehr genossen wurde.